Suchen

 

AktuellAllergiemobil in Jockgrim wurde gut besucht

Bereits zum dritten Mal machte das Allergiemobil des Deutschen Allergie- und Asthmabundes e.V. (DAAB) mittlerweile Station vor dem Verwaltungsgebäude der Verbandsgemeindeverwaltung in Jockgrim. Koordiniert und organisiert wird dies im Landkreis Germersheim von Bettina Maier, Vorsitzende des Deutschen Allergie- und Asthmabundes e.V., Ortsverband Schaidt, im Ehrenamt. Unterstützt wird sie von Reiner Ebel, Berater beim Deutschen Allergie- und Asthmabund, der hierfür in ganz Deutschland mit dem Allergiemobil unterwegs ist.

In der Zeit von 10.00 bis 16.00 Uhr wurden in Jockgrim 30 Beratungen von durchschnittlich 10 bis 15 Minuten vorgenommen, was für die Verantwortlichen eine sehr gute Resonanz darstellte. Schwerpunktmäßig beraten wurde zu den Themen Asthma, Neurodermitis und „Pollen“. Von den Besuchern besonders geschätzt wurde die kostenlose, intensive und fachliche Beratung zum Lungenfunktionstest. Die Wartezeit vor dem Infomobil verkürzte Bettina Maier, die Vorsitzende des Ortsverbandes Schaidt, mit einem kleinen Informationsgespräch zum Thema Allergie und Asthma.

Die Rückmeldungen zu diesem Tag waren durchweg positiv. Bedingt durch die Lungenfunktionsprüfung gab es zwar immer wieder kleinere Warteschlangen, dies nahmen die Besucher jedoch geduldig in Kauf. Diejenigen, welche an diesem Tag im Allergiemobil beraten wurden, waren davon sehr angetan und auch froh darüber, ganz unkompliziert noch eine zusätzliche Meinung gegenüber den vielfach eingeholten medizinischen Wertungen zu hören. Sehr begehrt war auch das breit gefächerte Informationsmaterial.

Auch Bürgermeister Uwe Schwind informierte sich vor Ort bei Bettina Maier und Reiner Ebel. Er zeigte sich erfreut über den kostenlos und niedrigschwellig angebotenen Service des Allergiemobils, welcher dank einer finanziellen Unterstützung von der AOK Rheinland-Pfalz und Saarland als freiwillige Leistung zustande gekommen ist. Die gute Besucherresonanz zeige auch, dass die Bürgerinnen und Bürger dieses Angebot gerne annehmen, weshalb sich Schwind auch für die Zukunft weitere Besuche des Allergiemobils vor der Verwaltung im Interesse der Bevölkerung wünschte.


 

Veröffentlicht am 18.06.2016

 

AktuellYvonne Sand zur Standesbeamtin bei der Verbandsgemeinde Jockgrim ernannt

Yvonne Sand, die neu ernannte Standesbeamtin, verstärkt das Team um die beiden hauptamtlichen Standesbeamten in der Verbandsgemeindeverwaltung Jockgrim, Pascal Broßardt und Stefano Tedesco. Mit der Ernennung der neuen Standesbeamtin ist die Verbandsgemeindeverwaltung Jockgrim gut gerüstet für einen Bundestrend, der durch eine Auslagerung der Trauungen auf verschiedene repräsentative Trauorte, wie in der Verbandsgemeinde in einzelnen Ortsgemeinden, geprägt ist. In der Verbandsgemeinde Jockgrim sind Eheschließungen inzwischen in Jockgrim, Neupotz und jetzt auch in Rheinzabern möglich. Je nach Wunsch können sich die zukünftigen Eheleute in Jockgrim am Sitz der Verbandsgemeindeverwaltung im Sitzungssaal oder im „Trauturm“, in Neupotz in der „Polderscheune“ oder auf dem Römerschiff  “Lusoria Rhenana “ und jetzt auch in Rheinzabern im „Kleinen Kulturzentrum“ das Ja-Wort geben.

Yvonne Sand ist in der Abteilung Bürgerservice beschäftigt und für die  Kindertagesstätten, Grundschulen und Volkshochschulen der Ortsgemeinden Hatzenbühl und Rheinzabern zuständig. Im März 2016 besuchte sie das Grundseminar für angehende Standesbeamte mit abschließender Prüfung in Bad Salzschlirf (Hessen).

Mit Beschluss des Verbandsgemeinderates vom 25.4.2016 und Aushändigung der Bestellungsurkunde durch Bürgermeister Uwe Schwind, wurde Yvonne Sand befähigt, standesamtliche Trauungen in der Verbandsgemeinde Jockgrim vorzunehmen.

Für Yvonne Sand geht mit ihrer Bestellung zur Standesbeamtin ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung, welcher bereits seit Beginn ihrer Ausbildung im öffentlichen Dienst fest stand, nämlich, dass sie neben ihrem angestammten Aufgabengebiet auch Trauungen durchführen kann.

Bürgermeister Uwe Schwind freute sich über das Engagement und die Verstärkung von Yvonne Sand im Standesbeamtenteam. Dieses habe immer wieder neue Herausforderungen mit komplexen Problemen und Themen aus dem internationalen Privatrecht zu lösen, da in unserer globalisierten Welt Trauungen mit ausländischen Ehepartnern immer wieder mehr zunehmen und deshalb auch das fremde Recht der Heimatländer verstärkt zu beachten ist.

Abschließend freute sich Schwind besonders darüber, dass er seiner  Mitarbeiterin den lange gehegten Herzenswunsch über ihr Arbeitsfeld erfüllen und damit einen kleinen Beitrag zu ihrer beruflichen Zufriedenheit leisten konnte.  
 

Veröffentlicht am 21.05.2016

 

Aktuell60 Jahre Grundschule St. Wendelinus in Hatzenbühl

Das Schulfest zum 60-jährigen Jubiläum der Grundschule St. Wendelinus wurde vergangenen Samstag unter dem Motto: „Wer hat an der Uhr gedreht, oh wie schnell die Zeit vergeht!" gefeiert.

Nach einer kleinen offiziellen Feierstunde im Bürgerhaus von Hatzenbühl wurde ein abwechslungsreich zusammengestelltes Programm mit Präsentationen, Spielstationen und Workshops auf dem Schulgelände angeboten.

„60 Jahre Grundschule St. Wendelinus, ein Grund zum Feiern", so die Schulleiterin Claudia Schwab in ihrer Eröffnungsrede. Schwab begrüßte die anwesenden Ehrengäste, Bürgermeister Uwe Schwind, Ortsbürgermeister Karlheinz Henigin, MdB Dr. Thomas Gebhart, MdL Martin Brandl, die an schulischen Belangen interessierten Beigeordneten und Abteilungsleiterin Martina Bouché von der Verbandsgemeindeverwaltung Jockgrim. Alle hatten in ihren Bereichen mitgeholfen, dass die Grundschule St. Wendelinus Hatzenbühl so gut aufgestellt ist.

Danach gab Schwab einen Überblick zur Schulgeschichte. Die Geschichte der Schule lasse sich bis in das Jahr 1804 zurückverfolgen. Das jetzige Schulgebäude wurde im Dezember 1956 fertiggestellt und bezogen. Im ersten und zweiten Obergeschoss standen jeweils 3 Klassenräume für die etwa 250 Schülerinnen und Schüler zur Verfügung. Zuvor waren die Kinder in zwei Gebäuden untergebracht, dies war jedoch wegen akuter Raumnot und auf Grund des schlechten Zustandes der jeweiligen Schulgebäude nicht mehr vertretbar.1966, nach der Einführung eines neunten Volksschuljahres, benötigte die inzwischen auf über 350 angewachsene Schülerzahl wieder einen neuen Raum. Kurzerhand wurde im Erdgeschoss, ein ursprünglich als Schulküche vorgesehener Raum, in einen weiteren Schulsaal umgewandelt. Die Schülerzahlen stiegen stetig weiter und bereits 1970 wurde ein Pavillon für drei weitere Räume aufgestellt. Zwei Jahre später gab es sogar eine „Wanderklasse", welche in die jeweiligen Räume umzog, die während des Sportunterrichts nicht genutzt wurden. Im Schuljahr 1972/73 hatte die Schule ihre höchste Schülerzahl in ihrer Geschichte mit 389 Schülerinnen und Schülern.

In der Volksschule waren von 1910 bis 1976 Schwestern aus dem Schulschwesterinstitut der Dominikanerinnen aus Speyer an der Schule tätig. Die Namen der Schwestern Theophania, und Otmara sind noch bei vielen Hatzenbühlern

in Erinnerung. 1976 mit dem Ausscheiden von Schwester Otmara, der letzten klösterlichen Lehrkraft, endete auch die Ära der Schulschwestern in Hatzenbühl.

Im Schuljahr 1975/76 waren insgesamt 18 Lehrer in Hatzenbühl tätig und mit Schichtunterricht sollte dem Raummangel Abhilfe geschaffen werden. Erst mit dem Bau der 1976 eingeweihten Römerbadschule (der heutigen IGS) in Rheinzabern änderte sich die Raumnot. So besuchten dann alle Hauptschüler der Verbandsgemeinde Jockgrim ab der 5. Klasse die neu errichtete Schule am Römerbad. Die Bezeichnung „Volksschule" wurde 1976 als Begriff in „Grundschule" für die Klassen 1 bis 4 umgewandelt. 1986/1987 bietet die Grundschule als erste Fremdsprache Französisch an, Englisch wird erst in 2005/06 als verpflichtendes integriertes Unterrichtsfach angeboten. Seit Juli 1996 führt die Schule in Hatzenbühl den Namen „Grundschule St. Wendelinus Hatzenbühl". In den Schuljahren 1997/98 beginnt die „Volle Halbtagsschule" mit täglich verlässlichen Schulzeiten. 1998 beginnt das Computerzeitalter auch in der Grundschule in Hatzenbühl und im Jahr 2000 erhält die Schule einen eigenen Computerraum. Seit dem Schuljahr 2015/16 ist die Grundschule St. Wendelinus Ganztagsschule des Landes Rheinland-Pfalz in Angebotsform. An der Schule wurden umfangreiche Renovierungsarbeiten durchgeführt, der Schulhof wurde von Eltern und dem Elternbeirat neu gestaltet und das gesamte Mobiliar wurde ausgetauscht. Hierfür bedankte sich die Schulleiterin Claudia Schwab nochmals herzlich bei allen Verantwortlichen, welche Kraft und auch Geld in Bildung und Erziehung der Schülerinnen und Schüler investierten.

Bürgermeister Uwe Schwind überbrachte die Glückwünsche von Seiten der Verbandsgemeinde Jockgrim als Schulträgerin. Er bedankte sich ausdrücklich beim Lehrerkollegium unter der Verantwortung der Schulleiterin Schwab und dem nichtpädagogischen Personal für ihre hervorragende Arbeit zugunsten von Schule und Schulkindern. Mit der Ganztagsschule habe die Grundschule St. Wendelinus in Hatzenbühl gute Voraussetzungen für eine weitere gute Zukunft erlangt. Sein Dank galt auch Ortsbürgermeister Karlheinz Henigin für die gute Zusammenarbeit gerade bei der Erlangung der Ganztagsschule, denn der Weg dorthin war mit einigen Hindernissen versehen.

Ortsbürgermeister Karlheinz Henigin gratulierte der Grundschule zu ihrem Jubiläum. So habe er die Schule lange Jahre selbst als Schüler begleitet und er zeigte sich erfreut, über deren Entwicklung seit dieser Zeit.

Glückwünsche zum Jubiläum überbrachten auch der Bundestags-abgeordnete Dr. Thomas Gebhart und der Landtagsabgeordnete Martin Brandel.

Nach den offiziellen Reden präsentierten sich die Schülerinnen und Schüler mit Beiträgen wie Tanz, Flötenspiel und Seilspringen, bevor der Festakt beendet wurde und das Schulfest auf dem Schulgelände seine Fortsetzung fand.

 

Veröffentlicht am 12.05.2016

 

RSS-Nachrichtenticker