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AktuellYvonne Sand zur Standesbeamtin bei der Verbandsgemeinde Jockgrim ernannt

Yvonne Sand, die neu ernannte Standesbeamtin, verstärkt das Team um die beiden hauptamtlichen Standesbeamten in der Verbandsgemeindeverwaltung Jockgrim, Pascal Broßardt und Stefano Tedesco. Mit der Ernennung der neuen Standesbeamtin ist die Verbandsgemeindeverwaltung Jockgrim gut gerüstet für einen Bundestrend, der durch eine Auslagerung der Trauungen auf verschiedene repräsentative Trauorte, wie in der Verbandsgemeinde in einzelnen Ortsgemeinden, geprägt ist. In der Verbandsgemeinde Jockgrim sind Eheschließungen inzwischen in Jockgrim, Neupotz und jetzt auch in Rheinzabern möglich. Je nach Wunsch können sich die zukünftigen Eheleute in Jockgrim am Sitz der Verbandsgemeindeverwaltung im Sitzungssaal oder im „Trauturm“, in Neupotz in der „Polderscheune“ oder auf dem Römerschiff  “Lusoria Rhenana “ und jetzt auch in Rheinzabern im „Kleinen Kulturzentrum“ das Ja-Wort geben.

Yvonne Sand ist in der Abteilung Bürgerservice beschäftigt und für die  Kindertagesstätten, Grundschulen und Volkshochschulen der Ortsgemeinden Hatzenbühl und Rheinzabern zuständig. Im März 2016 besuchte sie das Grundseminar für angehende Standesbeamte mit abschließender Prüfung in Bad Salzschlirf (Hessen).

Mit Beschluss des Verbandsgemeinderates vom 25.4.2016 und Aushändigung der Bestellungsurkunde durch Bürgermeister Uwe Schwind, wurde Yvonne Sand befähigt, standesamtliche Trauungen in der Verbandsgemeinde Jockgrim vorzunehmen.

Für Yvonne Sand geht mit ihrer Bestellung zur Standesbeamtin ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung, welcher bereits seit Beginn ihrer Ausbildung im öffentlichen Dienst fest stand, nämlich, dass sie neben ihrem angestammten Aufgabengebiet auch Trauungen durchführen kann.

Bürgermeister Uwe Schwind freute sich über das Engagement und die Verstärkung von Yvonne Sand im Standesbeamtenteam. Dieses habe immer wieder neue Herausforderungen mit komplexen Problemen und Themen aus dem internationalen Privatrecht zu lösen, da in unserer globalisierten Welt Trauungen mit ausländischen Ehepartnern immer wieder mehr zunehmen und deshalb auch das fremde Recht der Heimatländer verstärkt zu beachten ist.

Abschließend freute sich Schwind besonders darüber, dass er seiner  Mitarbeiterin den lange gehegten Herzenswunsch über ihr Arbeitsfeld erfüllen und damit einen kleinen Beitrag zu ihrer beruflichen Zufriedenheit leisten konnte.  
 

Veröffentlicht am 21.05.2016

 

Aktuell60 Jahre Grundschule St. Wendelinus in Hatzenbühl

Das Schulfest zum 60-jährigen Jubiläum der Grundschule St. Wendelinus wurde vergangenen Samstag unter dem Motto: „Wer hat an der Uhr gedreht, oh wie schnell die Zeit vergeht!" gefeiert.

Nach einer kleinen offiziellen Feierstunde im Bürgerhaus von Hatzenbühl wurde ein abwechslungsreich zusammengestelltes Programm mit Präsentationen, Spielstationen und Workshops auf dem Schulgelände angeboten.

„60 Jahre Grundschule St. Wendelinus, ein Grund zum Feiern", so die Schulleiterin Claudia Schwab in ihrer Eröffnungsrede. Schwab begrüßte die anwesenden Ehrengäste, Bürgermeister Uwe Schwind, Ortsbürgermeister Karlheinz Henigin, MdB Dr. Thomas Gebhart, MdL Martin Brandl, die an schulischen Belangen interessierten Beigeordneten und Abteilungsleiterin Martina Bouché von der Verbandsgemeindeverwaltung Jockgrim. Alle hatten in ihren Bereichen mitgeholfen, dass die Grundschule St. Wendelinus Hatzenbühl so gut aufgestellt ist.

Danach gab Schwab einen Überblick zur Schulgeschichte. Die Geschichte der Schule lasse sich bis in das Jahr 1804 zurückverfolgen. Das jetzige Schulgebäude wurde im Dezember 1956 fertiggestellt und bezogen. Im ersten und zweiten Obergeschoss standen jeweils 3 Klassenräume für die etwa 250 Schülerinnen und Schüler zur Verfügung. Zuvor waren die Kinder in zwei Gebäuden untergebracht, dies war jedoch wegen akuter Raumnot und auf Grund des schlechten Zustandes der jeweiligen Schulgebäude nicht mehr vertretbar.1966, nach der Einführung eines neunten Volksschuljahres, benötigte die inzwischen auf über 350 angewachsene Schülerzahl wieder einen neuen Raum. Kurzerhand wurde im Erdgeschoss, ein ursprünglich als Schulküche vorgesehener Raum, in einen weiteren Schulsaal umgewandelt. Die Schülerzahlen stiegen stetig weiter und bereits 1970 wurde ein Pavillon für drei weitere Räume aufgestellt. Zwei Jahre später gab es sogar eine „Wanderklasse", welche in die jeweiligen Räume umzog, die während des Sportunterrichts nicht genutzt wurden. Im Schuljahr 1972/73 hatte die Schule ihre höchste Schülerzahl in ihrer Geschichte mit 389 Schülerinnen und Schülern.

In der Volksschule waren von 1910 bis 1976 Schwestern aus dem Schulschwesterinstitut der Dominikanerinnen aus Speyer an der Schule tätig. Die Namen der Schwestern Theophania, und Otmara sind noch bei vielen Hatzenbühlern

in Erinnerung. 1976 mit dem Ausscheiden von Schwester Otmara, der letzten klösterlichen Lehrkraft, endete auch die Ära der Schulschwestern in Hatzenbühl.

Im Schuljahr 1975/76 waren insgesamt 18 Lehrer in Hatzenbühl tätig und mit Schichtunterricht sollte dem Raummangel Abhilfe geschaffen werden. Erst mit dem Bau der 1976 eingeweihten Römerbadschule (der heutigen IGS) in Rheinzabern änderte sich die Raumnot. So besuchten dann alle Hauptschüler der Verbandsgemeinde Jockgrim ab der 5. Klasse die neu errichtete Schule am Römerbad. Die Bezeichnung „Volksschule" wurde 1976 als Begriff in „Grundschule" für die Klassen 1 bis 4 umgewandelt. 1986/1987 bietet die Grundschule als erste Fremdsprache Französisch an, Englisch wird erst in 2005/06 als verpflichtendes integriertes Unterrichtsfach angeboten. Seit Juli 1996 führt die Schule in Hatzenbühl den Namen „Grundschule St. Wendelinus Hatzenbühl". In den Schuljahren 1997/98 beginnt die „Volle Halbtagsschule" mit täglich verlässlichen Schulzeiten. 1998 beginnt das Computerzeitalter auch in der Grundschule in Hatzenbühl und im Jahr 2000 erhält die Schule einen eigenen Computerraum. Seit dem Schuljahr 2015/16 ist die Grundschule St. Wendelinus Ganztagsschule des Landes Rheinland-Pfalz in Angebotsform. An der Schule wurden umfangreiche Renovierungsarbeiten durchgeführt, der Schulhof wurde von Eltern und dem Elternbeirat neu gestaltet und das gesamte Mobiliar wurde ausgetauscht. Hierfür bedankte sich die Schulleiterin Claudia Schwab nochmals herzlich bei allen Verantwortlichen, welche Kraft und auch Geld in Bildung und Erziehung der Schülerinnen und Schüler investierten.

Bürgermeister Uwe Schwind überbrachte die Glückwünsche von Seiten der Verbandsgemeinde Jockgrim als Schulträgerin. Er bedankte sich ausdrücklich beim Lehrerkollegium unter der Verantwortung der Schulleiterin Schwab und dem nichtpädagogischen Personal für ihre hervorragende Arbeit zugunsten von Schule und Schulkindern. Mit der Ganztagsschule habe die Grundschule St. Wendelinus in Hatzenbühl gute Voraussetzungen für eine weitere gute Zukunft erlangt. Sein Dank galt auch Ortsbürgermeister Karlheinz Henigin für die gute Zusammenarbeit gerade bei der Erlangung der Ganztagsschule, denn der Weg dorthin war mit einigen Hindernissen versehen.

Ortsbürgermeister Karlheinz Henigin gratulierte der Grundschule zu ihrem Jubiläum. So habe er die Schule lange Jahre selbst als Schüler begleitet und er zeigte sich erfreut, über deren Entwicklung seit dieser Zeit.

Glückwünsche zum Jubiläum überbrachten auch der Bundestags-abgeordnete Dr. Thomas Gebhart und der Landtagsabgeordnete Martin Brandel.

Nach den offiziellen Reden präsentierten sich die Schülerinnen und Schüler mit Beiträgen wie Tanz, Flötenspiel und Seilspringen, bevor der Festakt beendet wurde und das Schulfest auf dem Schulgelände seine Fortsetzung fand.

 

Veröffentlicht am 12.05.2016

 

AktuellUnterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zur Einführung der Ehrensamtkarte

Am Mittwoch, den 20. April 2016, wurde von Ministerialdirektorin Inge Degen, Ständige Vertreterin des Chefs der Staatskanzlei Mainz und Bürgermeister Uwe Schwind, im Beisein von Ortsbürgermeisterin Sabine Baumann sowie den Ortsbürgermeistern Karlheinz Henigin, Gerhard Beil und dem Beigeordneten der Verbandsgemeinde Gerfried Sand, zugleich Vertreter der Ortsgemeinde Neupotz, im Ziegeleimuseum in Jockgrim die Kooperationsvereinbarung zur Einführung der landesweiten Ehrenamtskarte des Landes Rheinland-Pfalz in der Verbandsgemeinde Jockgrim unterzeichnet.

Als 60. Kommune hat die Verbandsgemeinde Jockgrim die landesweite Ehrenamtskarte eingeführt. Gleichzeitig ist die Verbandsgemeinde Jockgrim die erste Kommune im Landkreis Germersheim, welche die Kooperationsvereinbarung für die Ehrenamtskarte unterschrieben hat. „Wir alle wissen, dass ohne den freiwilligen Einsatz der Bürgerinnen und Bürger unser soziales, kulturelles, aber auch unser politisches Zusammenleben nicht funktionieren würde“, sagte die Ministerialdirektorin. Aus diesem Grund habe Ministerpräsidentin Malu Dreyer eine landesweite Ehrenamtskarte auf den Weg gebracht. „Die Vergünstigungsliste wächst mit der Anzahl der mitmachenden Kommunen und so wird die Karte immer attraktiver, zumal Inhaberinnen und Inhaber sie in ganz Rheinland-Pfalz nutzen können“, so Inge Degen. Bereits jetzt könnten etwa 46 Prozent der Rheinland-Pfälzer eine Ehrenamtskarte bekommen, knapp 1.300 Karten seien bereits ausgestellt worden. Sie wünschte allen ehrenamtlich Engagierten in der Verbandsgemeinde Jockgrim weiterhin viel Freude bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit und viel Spaß bei der Nutzung der Ehrenamtskarte.

„Wir freuen uns sehr über die Einführung der Ehrenamtskarte für unsere ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürger in der Verbandsgemeinde Jockgrim, weil es ein Zeichen der Anerkennung für eine ganz wichtige Gruppe unserer kommunalen Gemeinschaft ist, wie wir jetzt aktuell an der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit wieder sehen können“, stellte Bürgermeister Schwind fest. Er habe höchsten Respekt vor jeder ehrenamtlichen Tätigkeit zugunsten unserer Gesellschaft und es sei aus seiner Sicht eine Selbstverständlichkeit, dass die Gemeinschaft gerade diesen Menschen ein kleines „Dankeschön“ zurückgebe. „Die damit zusammenhängenden Vergünstigungen sind schön, stehen aber für den einzelnen Engagierten bestimmt nicht im Vordergrund, sondern bestätigen nur den einmal eingeschlagenen Weg für die Gemeinschaft da sein zu wollen“, so Bürgermeister Schwind abschließend.
 Die Ehrenamtskarte verbindet Anerkennung und Wertschätzung mit geldwerten Vergünstigungen und ist für Ehrenamtliche kostenlos.
Die Ehrenamtskarte Rheinland-Pfalz entstand in Zusammenarbeit mit Kommunen
und privaten Partnern zur Förderung und Unterstützung von bürgerlichem Engagement. Die Ehrenamtskarte kann erhalten, wer mindestens 16 Jahre alt ist, sich durchschnittlich mindestens 5 Stunden pro Woche bzw. 250 Stunden im Jahr ehrenamtlich engagiert und dafür keine pauschale finanzielle Entschädigung erhält. Die Inhaberin beziehungsweise der Inhaber der Karte kann die Vergünstigungen dann landesweit, also nicht nur in der eigenen Kommune, in Anspruch nehmen. So erhalten Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte zum Beispiel 50 Prozent Ermäßigung auf den Eintritt für die Landesmuseen in Trier, Koblenz und Mainz sowie die staatlichen Burgen und Schlösser. Die Karte ist auf zwei Jahre befristet und kann dann erneut beantragt werden. Aktuelle Infos zur Ehrenamtskarte sind im Internet auf der Seite www.wir-tun-was.de des Landes zu finden.

Mit der nun geschlossenen Kooperationsvereinbarung wurde die Voraussetzung geschaffen, dass ehrenamtlich Engagierte aus der Verbandsgemeinde Jockgrim die Ehrenamtskarte des Landes Rheinland-Pfalz beantragen können.

Die Verbandsgemeinde Jockgrim selbst betreibt keine eigenen öffentlichen Einrichtungen wie Schwimmbad, Bücherei und Kultureinrichtungen. Jedoch haben die Ortsgemeinden Jockgrim, Rheinzabern und Neupotz mit entsprechenden Ratsbeschlüssen dem Beitritt zur Ehrenamtskarte Rheinland-Pfalz zugestimmt und die Bereitstellung ortsspezifischer Vergünstigungen in einigen ihrer Einrichtungen für alle Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte landesweit ermöglicht. Für die Ortsgemeinde Hatzenbühl ist zukünftig noch eine Bereitstellung von Vergünstigungen vorgesehen; auf die sofortige Möglichkeit der Antragstellung durch ehrenamtlich Engagierte aus Hatzenbühl hat dies jedoch keine Auswirkung.

Die von der Staatskanzlei ausgestellten Karten werden dann von den Ortsbürgermeistern im Rahmen einer Feierstunde an die Ehrenamtlichen überreicht.

Als Vergünstigungen für Inhaberinnen und Inhaber der landesweiten Ehrenamtskarte Rheinland-Pfalz werden in der Verbandsgemeinde Jockgrim die nachfolgenden Leistungen durch die jeweilige Ortsgemeinde zur Verfügung gestellt:

Ortsgemeinde Jockgrim:

  • 50% Ermäßigung auf die Tages-Eintrittskarte für den Baggersee

          „Johanneswiesen“

  • Freier Eintritt in die Dauerausstellung des Ziegeleimuseums Jockgrim

 

Ortsgemeinde Rheinzabern:

  • Preisnachlass von 15% auf alle kostenpflichtigen Kurse der

Volkshochschule Rheinzabern

  • Freier Eintritt in das Terra Sigillata Museum Rheinzabern.

 

Ortsgemeinde Neupotz:

  • Preisnachlass von 15% auf alle kostenpflichtigen Kurse der

Volkshochschule Neupotz.

Flyer und Anträge zur Ehrenamtskarte sind bei der Verbandsgemeindeverwaltung Jockgrim, Untere Buchstr. 22 in 76751 Jockgrim, bei Frau Jutta Bauer, Telefon Nr. 07271-599148, E-Mail: j.bauer(at)vg-jockgrim.de zu erhalten.

 

Veröffentlicht am 02.05.2016

 

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