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AktuellBürgermeister Uwe Schwind besucht Hofladen Seither in Hatzenbühl

Im Rahmen seiner Besuchsreihe von Unternehmen der Verbandsgemeinde Jockgrim besuchte Bürgermeister Uwe Schwind den Hofladen Seither in Hatzenbühl. Der Hofladen wurde vor 5 Jahren von Familie Seither auf ihrem Bauernhof eröffnet und wird seitdem von Schwiegertochter Magdalena Seither mit sehr viel Herzblut betrieben. Sie legt größten Wert darauf, dass die angebotenen Obst- und Gemüsesorten frisch sind. Neben Produkten aus eigenem Anbau wie Spargel, Kartoffeln, Erdbeeren, Rhabarber, Weißkohl, Rotkohl, Wirsing und Lauch  gibt es weiterhin zugekaufte Obst- und Gemüsesorten aus der Region sowie Dosenwurst, Nudeln, Eier, Wein, Apfelsaft, Marmelade oder Tomatensoße. Auch kleinere Geschenkmitbringsel hat Magdalena Seither im Angebot. Seit Neuestem backt sie im Steinbackofen selbst frisches Brot. Sie hatte festgestellt, dass Brot das Angebot im Hofladen sinnvoll ergänzen kann, möchte dem ortsansässigen Becker aber auf keinen Fall Konkurrenz machen. Auch Überlegungen, dass sie ihr Angebot mit frischen Milchprodukten erweitern könnte, hatte sie bereits angestellt. Diese musste sie aus Platzgründen derzeit leider verwerfen. Darüber hinaus seien die Investitionskosten einfach zu hoch. Die zweifache Mutter ist zufrieden mit dem Geschäft, das während der Spargel- und Erdbeersaison natürlich am besten liefe. Sie ist zuversichtlich, dass sich auch außerhalb der Saison immer mehr Kunden entscheiden werden, ihre Produkte frisch im Hofladen zu kaufen.

Bürgermeister Uwe Schwind freute sich über das Engagement, welches Magdalena Seither für ihren Hofladen aufbringt. Nach seiner Meinung würden die Produkte, obwohl sie frisch seien und nicht in der Masse wie im Supermarkt verkauft würden, überraschend günstig im Hofladen Seither angeboten. Er wünscht Familie Seither und den übrigen Direktvermarktern in der Verbandsgemeinde Jockgrim, dass immer mehr Bürgerinnen und Bürger eine Vorliebe für regionale Produkte entdecken.

Adresse: Hofladen Seither, Am Bildstöckel 22, 76770 Hatzenbühl
Öffnungszeiten: Dienstag und Freitag von 9:00 – 18:00 Uhr, Samstag 8:30 Uhr – 13:00 Uhr. Während der Saison täglich bis 19:00 Uhr.

Weitere Informationen zu Firmen der Verbandsgemeinde Jockgrim finden Sie im Online-Firmenverzeichnis der Verbandsgemeinde. Wünschen Sie mit Ihrem Unternehmen eine kostenlose Veröffentlichung? Bitte melden Sie sich bei Verbandsgemeindeverwaltung, Martina Jochem, Regionalmarketing, Tel. 07271/599-180, Mail m.jochem(at)vg-jockgrim.de
 

Veröffentlicht am 01.08.2016

 

AktuellPhotovoltaik (PV) - Offensive in Jockgrim

Am Dienstag, den 12.07.2016, fand im Ratssaal der Verbandsgemeinde Jockgrim die Photovoltaik-Offensive der Initiative Südpfalz Energie in Kooperation mit der Energieagentur Rheinland-Pfalz statt. Mehr als 30 interessierte Bürgerinnen und Bürger informierten sich darüber, ob sich eine Photovoltaikanlage auf dem Dach Ihres Eigenheimes in der heutigen Zeit noch lohnt.
In seinem Einführungsvortrag betonte Wolfgang Thiel von der Initiative Südpfalz Energie die Bedeutung von Photovoltaikanlagen als wichtigstes Standbein der Energiewende in der Südpfalz.

Uwe Schwind, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Jockgrim, zeigte sich in seinem Grußwort sehr erfreut, eine so große Auswahl an ausgewiesenen Experten an diesem Abend im Ratssaal der Verbandsgemeinde als Referenten zu Gast zu haben. Er berichtete von den Photovoltaikanlagen auf den Dächern einiger Gebäude der VG Jockgrim und betonte die Wichtigkeit der Botschaft, dass sich Photovoltaik nach wie vor lohnt. Da diese an die Bürger weitergegeben werden muss, um eine erfolgreiche Energiewende zu realisieren, unterstützt die Verbandsgemeinde Jockgrim sehr gerne die von der Initiative Südpfalz Energie und der Energieagentur Rheinland-Pfalz initiierte „PV-Offensive“, so Schwind.

In einem technisch hochinteressanten Vortrag erklärte Dr. Ralf Engelmann von der Energieagentur Rheinland-Pfalz anschließend unter anderem die verschiedenen Komponenten einer Photovoltaikanlage sowie die unterschiedlichen Montagemöglichkeiten auf dem hauseigenen Dach. Anhand der sinkenden Modulpreise und der steigenden Haushaltsstrompreise verdeutlichte er auf anschauliche Art und Weise: Photovoltaik lohnt sich nach wie vor, vor allem wenn man vom erzeugten Strom der PV-Anlage möglichst viel selbst verbraucht.

In seinem Bericht aus der Praxis unterstrich Wolfang Thiel, dass auch Photovoltaikanlagen, die in Richtung Osten und Westen zeigen, rentable und gute Erträge bringen. Er widerlegte damit die weit verbreitete Ansicht, nur nach Süden ausgerichtete PV-Anlagen würden sich rechnen. Vor allem wenn der erzeugte Strom einer Ost-/Westanlage in den Morgen- bzw. Nachmittagstunden selbst verbraucht werden kann, mache ein solches Modell Sinn, so Thiel.

Auch Dominic Lauer von der Pfalzwerke-Tochter Pfalzsolar ermutigte die anwesenden Bürgerinnen und Bürger, sich mit dem Thema Photovoltaik zu beschäftigen. Er stellte klar, dass im Netzgebiet der Pfalzwerke nahezu alle geplanten PV-Anlagen problemlos ans Netz angeschlossen werden können.

Christian Bauchhenß von der VR Bank Südpfalz versicherte in seinem Statement, dass die Bank eine Investition in eine Photovoltaikanlage ohne große Hürden durch zinsgünstige Kredite finanziere.

Sabine Nicklas, als Regionalreferentin der Energieagentur Rheinland-Pfalz für die Region Mittelhaardt und Südpfalz zuständig, stimmte in den allgemeinen Tenor ihrer Vorredner mit ein und unterstrich in Ihrem Schlusswort nochmals die Bereitschaft und den Willen der Energieagentur, solche Veranstaltungen und damit auch die Energiewende bestmöglich zu unterstützen.

Zum Abschluss der Veranstaltung bedankte sich Bürgermeister Uwe Schwind mit kleinen Präsenten bei den Referenten für einen gelungenen und aufschlussreichen Vortragsabend.

Veröffentlicht am 24.07.2016

 

AktuellPaten begleiten Asylbewerber bei ihren ersten Schritten in der fremden Umgebung

Damit sich die Flüchtlinge schneller in der fremden Umgebung eingewöhnen können, hat der Beirat für Migration und Integration ein Netzwerk von ehrenamtlichen Paten aufgebaut. Das Prinzip der Patenschaft für Flüchtlinge basiert auf einem persönlichen Betreuungsverhältnis auf Zeit zwischen den Paten und den Flüchtlingen und wird in vielen anderen Regionen ebenso erfolgreich praktiziert. Eva-Maria Lindner aus Jockgrim ist Ansprechpartnerin für die 41 Paten, die sich in der Verbandsgemeinde Jockgrim aktiv für die Belange von Flüchtlingsfamilien und Einzelpersonen einsetzen. Hierzu gehören die Begleitung bei Behördengängen oder Arztbesuchen genauso, wie die Unterstützung bei schriftlichen Anträgen. Lindner selbst betreut den 42-jährigen Syrer Redoan Zidan, der mit seiner 11-jährigen Tochter Avin und seinem 9-jährigen Sohn Hasan auf einem Schlepperboot über die Türkei aus seinem Heimatland geflohen ist. Seine Frau ist noch mit zwei älteren Kindern und einem jüngeren Kind in Syrien. Die hohe Summe, die die Schlepper ihnen für die Überfahrt abverlangten, reichte nur für drei Personen. Die Patin beschreibt die Familie als sehr ruhig. Der Vater kümmere sich liebevoll um Kinder und Haushalt, habe allerdings noch deutlich größere Schwierigkeiten beim Erlernen der Sprache als seine Kinder. Er wünscht sich, dass auch der Rest der Familie bald nachkommen kann, was sich allerdings als sehr schwierig und zweitaufwändig gestaltet.

Bürgermeister Uwe Schwind besuchte die Familie in ihrer Kellerwohnung in Jockgrim und sprach mit Eva-Maria Lindner über das Prinzip der Begleitung von Flüchtlingen durch ehrenamtliche Paten. Nach den Worten von Schwind leisten die Paten über sprachliche und kulturelle Barrieren hinweg einen wesentlichen Beitrag zur Integration. Ohne dieses  Engagement wären die Flüchtlinge in einer fremden Umgebung sehr viel stärker auf sich alleine gestellt. Das würde den Integrationsprozess extrem verlangsamen, vielleicht sogar komplett verhindern, denn die Verbandsgemeindeverwaltung selbst hätte gar nicht so große personelle Kapazitäten, um dieses ehrenamtliche Engagement hauptamtlich und somit bezahlt abzudecken. Eva-Maria Lindner ergänzt, dass die Paten nicht rund um die Uhr gefordert seien. Darüber hinaus seien auch keine speziellen Sprachkenntnisse erforderlich, denn die Verständigung „mit Händen und Füßen“ funktioniere sehr gut. Wichtigste Voraussetzung sei der Wunsch, anderen Menschen zu helfen und die Freude daran, fremde Kulturen kennen zu lernen. Lindner und Schwind bedankten sich sehr herzlich bei den aktiven Patinnen und Paten für ihr vorbildliches Engagement, das durch nichts zu ersetzen ist.

Veröffentlicht am 10.07.2016

 

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