Meine Ziele

In den letzten sieben Jahren meiner Amtszeit konnte ich wichtige Ziele verwirklichen, aber es gibt noch genügend in der Verbandsgemeinde zu tun. Folgende Hauptziele strebe ich an:

1) Die Verwaltung ist ein Dienstleistungsunternehmen, das gegenüber dem Bürger als Kunden effektiv, kostengünstig und dienstleistungsfreundlich auftreten muss

Die Verwaltung in Jockgrim ist mit über 100 Beschäftigten und Personalkosten von mehr als 3 Mio. € zunächst einmal selbst ein mittelständischer Betrieb, der durch den Bürgermeister wie ein solcher auch zu führen ist und an sich verändernde Bedingungen ständig organisatorisch anzupassen ist. Dies ist ein Prozess und eine Daueraufgabe für den Bürgermeister, die in der Vergangenheit mit der Einrichtung eines kundenfreundlichen Bürgerbüros, einer Stelle für Regionalmarketing sowie Tourismus und für Grundschulsozialarbeit angegangen wurde, aber immer noch weiter fortzusetzen ist. In nächster Zukunft sollen verwirklicht werden:

- Einsatz eines mobilen Jugendpflegers,

der Jugendliche weit außerhalb der normalen Verwaltungszeiten auf öffentlichen Straßen und Plätzen aufsucht, die nicht zu Vereinen oder den offiziellen Jugendeinrichtungen wie Jugendzentren gehen

 


Weitere Beratungsangebote sollen erfolgen

- Ausbau der Verwaltung zu einem umfassenden Beratungs- und Kompetenzzentrum,

durch weitere Beratungsangebote für den Bürger von außen, die in Jockgrim angeboten werden, wie diejenigen der Rentenversicherung, der Sozialstationen, des Allgemeinen Sozialen Dienstes (ASD) des Kreisjugendamtes und zuletzt einer umfassenden Sozialberatung durch den ehrenamtlich aktiven Holger Bast
"Amtsblatt " Ausgabe 5/2009

 

- Auditierung der Verwaltung durch die Hertie-Stiftung,

zur Verbesserung der Qualität in den Abläufen sowie zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der Verwaltung
"Die Rheinpfalz" vom 19.02.2009

2) Die Weiterentwicklung der Verbandsgemeinde muss auf finanziell gesunder Basis erfolgen

Die Verbandsgemeinde ist seit Jahren schuldenfrei und wird wirtschaftlich sparsam geführt, was ich auch unbedingt in der Zukunft fortsetzen möchte. Wir werden in der Verbandsgemeinde Jockgrim keinen Rettungsschirm brauchen.

3) Die technische und soziale Infrastruktur ist Schritt für Schritt weiter auszubauen

Dies gilt für

- eine moderne Ausrüstung der Feuerwehren,

entsprechend dem Ausstattungskonzept, welches von Wehrleiter Hans-Jürgen Lugscheider erstellt wurde, damit unsere Feuerwehrleute, die jeden Tag für uns da sind und eine hervorragende Arbeit leisten, für die Sicherheit in unserer Verbandsgemeinde sorgen können

 

- ein dem neuesten Stand der Technik und damit gewässerschonendes Abwasserwerk,

mit einer hochmodernen Zentralkläranlage am Wiesenweg, an die jetzt als letzter Ort Neupotz mit einem Kostenaufwand von ca. 1,6 Mio € angeschlossen werden wird und einem kilometerlangen Kanalnetz, welches abschnittsweise Jahr für Jahr für ca. 300.000 € saniert wird, ohne dass deswegen die Abwasserbeiträge erhöht würden

- eine bauliche Sanierung unserer vier Grundschulen,

die allesamt aus den 50-er Jahren stammen, damit ein Sanierungsstau, wie in anderen Kommunen, erst gar nicht entsteht


Vor den Römerbadschulen mit MdL Barbara Schleicher-Rothmund

4) Den Ausbau unserer Integrierten Gesamtschule voranbringen,

die nach dem Entscheid des Mainzer Bildungsministeriums ab dem neuen Schuljahr am Standort der Römerbadschulen vierzügig beginnen wird und an der in Zukunft bei ausreichenden Anmeldezahlen auch das Abitur abgelegt werden kann, was für die gesamte Verbandsgemeinde einen entscheidenden Standortvorteil gegenüber anderen Kommunen darstellt

 

5) Die großen Verkehrsprojekte unserer Region

im Interesse unserer Bürgerinnen und Bürger begleiten und bei der Verwirklichung mithelfen:

- Stadtbahn Germersheim-Wörth,

die mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2010 starten und in Rheinzabern sowie in Jockgrim Haltestellen haben wird

-den zur Stadtbahn führenden Buszubringerdienst aus Hatzenbühl und Neupotz,

welcher die Haltestelle Bahnhof in Rheinzabern anfahren wird


Verkehrsminister Hering am 30.03.09 in Wörth

-zweite Rheinbrücke Wörth-Karlsruhe,

die als Nordvariante auf der Höhe des Wörther Landeshafens frühestens 2015 auch unsere Verbandsgemeinde enger an die Technologieregion Karlsruhe anbindet

"Die Rheinpfalz" vom 28.03.09
 

-Ortsrandstraße Teil II in Jockgrim,

deren Baubeginn kurz bevorsteht und welche nach einer Realisierung den innerörtlichen Bereich von Jockgrim von Durchgangsverkehr entlasten wird

-Wiesenweganbindung in Rheinzabern,

welche die Jockgrimer Straße mit einer Quertrasse direkt mit der Bundesstraße 9 verbinden wird und damit Verkehrsentlastungen sowohl für Rheinzabern als auch Jockgrim mit sich bringen wird und zuletzt die

-Ortsumgehung Nord von Hatzenbühl,

welche den Durchgangsverkehr von Herxheim her kommend in Richtung Süden oder umgekehrt um den Ort herumleiten wird


Das zukünftige Hochwasserschutzinfozentrum in Neupotz

6) Die Ortsgemeinden in ihren Zielen unterstützen,

weil nur starke Ortsgemeinden die Basis für eine erfolgreiche Verbandsgemeinde sein können, wie zum Beispiel

-in Jockgrim die Erschließung des ehemaligen Tanklagers zu einem Industriegebiet

-in Rheinzabern den Bau der neuen gemeindeeigenen Sporthalle am Standort der Römerbadschulen

-in Hatzenbühl die Sanierung des ehemaligen Schwesternhauses sowie die Erweiterung der dortigen Tagespflegestätte des Malteser Hilfsdienstes

-in Neupotz den Ausbau des „Anwesens Trapp“ durch das Land und die Ortsgemeinde zu einem Rheinauen- und Hochwasserschutzinformations- zentrum

Alle diese Aufgaben können nur in einem einvernehmlichen Zusammenwirken mit der Verwaltung und dem Verbandsgemeinderat gelingen, damit die Verbandsgemeinde eine gute Zukunft vor sich hat und die Bürgerinnen sowie Bürger auch weiterhin sagen können, dass es sich „ hier gut leben lässt .“

Meinen Beitrag dazu möchte ich jedenfalls sehr gerne leisten.

Ihr