Meine Arbeit

Verbandsgemeinde Jockgrim - mit Uwe Schwind in sicheren Händen

Seit meinem Dienstantritt im Januar 2002 in Jockgrim konnte ich als Bürgermeister, natürlich nicht allein, sondern zusammen mit der Verwaltung, dem Rat und der gesamten Bevölkerung, einiges in der Verbandsgemeinde Jockgrim erreichen, worauf wir alle zurecht stolz sein können. Die erreichten Ziele, aber insbesondere auch die vielen noch geplanten Projekte, sind für mich Antrieb genug, mich für eine dritte Amtszeit zu bewerben.

Die Verbandsgemeinde Jockgrim ist eine der wenigen Gebietskörperschaften in der Umgebung mit Prognosen für ein dauerhaftes Bevölkerungswachstum. Wir haben annähernd Vollbeschäftigung, sehr gut ausgebildete Arbeitnehmer und die geringste Sozialhilfedichte im gesamten Landkreis. Nicht zuletzt stellt unsere aufgeschlossene und freundliche Bevölkerung ein großes Potential dar. Die Bürgerinnen und Bürger interessieren sich für das Allgemeinwohl, was man am regen ehrenamtlichen Engagement im sozialen und kulturellen Bereich, einschließlich dem Vereinswesen, erkennen kann.

 

Große Würfe im Schulbereich

An drei der vier Grundschulen der Verbandsgemeinde, nämlich in Jockgrim und Rheinzabern sowie zuletzt in Hatzenbühl, sind inzwischen Ganztagsangebote des Landes eingerichtet. Für die Grundschule in Neupotz garantiert die Verbandsgemeinde eine Ganztagsbetreuung auf eigene Kosten, so dass ein flächendeckendes Nachmittagsangebot für die gesamte Verbandsgemeinde besteht. Das ist aus meiner Sicht ein enormer Fortschritt, damit junge Leute Beruf und Familie gut miteinander vereinbaren können. Zudem wurde in den Grundschulen in Rheinzabern und Hatzenbühl kräftig in Anbauten mit Kosten von jeweils knapp 1 Million Euro investiert. Die Jockgrimer Grundschule ist inzwischen barrierefrei, seit ein Fahrstuhl und eine Behindertenrampe installiert wurden.

 

 

Stolz auf den größten Erfolg: IGS-Schulstandort Rheinzabern

Als meinen größten Erfolg sehe ich die Weiterentwicklung der Haupt- und Realschule in Rheinzabern zu einer Integrierten Gesamtschule an. Das war für die Verbandsgemeinde Jockgrim eine finanzielle und bauliche „Herkules-Aufgabe“. Gemeinsam mit dem Landkreis Germersheim konnten wir den Schulstandort zukunftsfähig machen mit einer MSS-Oberstufe, an der im Frühjahr 2018 zum ersten Mal in der Geschichte der Verbandsgemeinde ein Abiturjahrgang abgehen wird. Das Bestehen dieser weiterführenden Schule ist ein weiterer Garant, neben dem Arbeitsplatzangebot in der näheren Umgebung, für den Zuzug junger Familien in die Verbandsgemeinde. 

 

Windeneregie in Hatzenbühl  - Photovoltaik auf den Baggerseen       

Sechs Jahre nach der Katastrophe in Fukushima können sich die Anstrengungen um den Ausbau regenerativer Energien in der Verbandsgemeinde Jockgrim sehen lassen. Nach der erfolgreichen Installierung der fünf Windenergieanlagen in Hatzenbühl, möchte ich gemeinsam mit den Ortsgemeinden den Versuch machen, großflächige Photovoltaik-Anlagen auf Baggerseen zu verwirklichen. Demnächst wird mit der Änderung des Flächennutzungsplanes der rechtliche Weg für private Investoren und die Gemeinde Rheinzabern zur Installierung der Anlagen auf dem Wasser eröffnet. Ich sehe darin auch die Chance, als Blaupause für andere Kommunen mit entsprechenden Wasserflächen zu dienen.  

 

 

Seniorenbeirat ist etabliert

Vor Kurzem wurde der Seniorenbeirat in der Verbandsgemeinde Jockgrim gewählt.

Deutschland ist ein „demographischer Pionier“. Zwar altert und schrumpft die Bevölkerung auch in anderen Ländern innerhalb und außerhalb Europas, aber außer in Japan nirgendwo so rasch wie in Deutschland. Wir erleben im internationalen Vergleich die stärkste Verschiebung in der Altersstruktur der Bevölkerung hin zu einer Gesellschaft des langen Lebens. Hinzu kommt, dass die „neuen“ Seniorengenerationen sehr viel heterogener sein werden als in der Vergangenheit, Sie unterscheiden sich schon heute und in Zukunft noch viel mehr hinsichtlich materieller Ausstattung, Aktivitäts- und Entfaltungschancen, Selbsthilfepotentialen, Bildungsgrad sowie der finanziellen Möglichkeit, unterstützende Leistungen für eine selbstbestimmte Lebensführung einzukaufen.

Ich freue mich, dass ich gemeinsam mit dem Seniorenbeirat sachgerechte und differenzierte Angebote für uns in der Verbandsgemeinde erarbeiten kann.

Es ist eine gute Sache, wenn das Gremium zukünftig die Interessen der älteren Bevölkerung in unsere tägliche Verwaltungsarbeit und in die Kommunalpolitik einbringt. Dies wird neben unserem „Erfolgsmodell“ Beirat für Migration und Integration das zweite rein bürgerschaftliche Gremium sein, welches uns kritisch begleitet und sicherlich weiterhilft.

 

 

Aktuelle Projekte: Feuerwehren und Energiesparprogramme

Ich beschäftige mich aktuell mit Projekten, wie zum Beispiel der Erweiterung des Feuerwehrhauses Jockgrim um eine weitere Fahrzeugbox oder die Errichtung von zwei Garagen neben dem Feuerwehrhaus in Neupotz. Im Fluss ist auch die Generalsanierung der Sporthalle an der IGS Rheinzabern, die nach mehreren Jahrzehnten Gebrauch, nunmehr in die Tage gekommen ist. Auch die Umsetzung des Klimaschutz- und Energiesparprogramms ist ein laufendes Projekt, bei dem durch die Umrüstung aller vier Grundschulen mitsamt den Sporthallen auf LED-Leuchttechnik 20 Prozent Energiekosten eingespart werden. 

 

"Alle diese noch zu verwirklichenden Projekte verbunden mit dem Umstand, dass ich das Bürgermeisteramt in der Verbandsgemeinde sehr gerne wahrnehme, reichen für mich als Motivation aus, um noch einmal Sie, die Wählerinnen und Wähler der Verbandsgemeinde, um ihre Vertrauen zu bitten".

 

Berichte aus der Verbandsgemeindeverwaltung

Vorschaubild

 

Hier geht es zum Amtsblatt

 

Aktuelles

Login

Login